Es ist wieder einmal Berlinalezeit, die schönste Zeit des Jahres. Dieses Jahr habe ich mir sogar Urlaub genommen, um eine ganze Woche lang voll in das Spektakel eintauchen zu können und mir jeden Film ansehen zu können, der mich interessiert.

Die ersten Tickets für Samstag, Sonntag und Montag sind bereits erstanden und sicher verstaut, nur darauf wartend beim Einlass gezückt zu werden. Bei zwei bis drei Filmen pro Tag werde ich enorm viel in Berlin unterwegs sein und den wohlbekannten Berliner ÖPNV zu lieben lernen müssen (Immerhin liebt die BVG mich jetzt schon, steht zumindest überall.).

Das einzig Nervige ist das tägliche frühe Aufstehen zum Zwecke der pünktlichen Ankunft - um 10 Uhr morgens - am Ticketschalter am Potsdamer Platz, um sicherzustellen, sodass ich auch wirklich die gewünschten Karten ergattern kann. Das ist hauptsächlich dem recht verqueren Vorverkaufssystem geschuldet: Tickets können nämlich frühestens drei Tage im Voraus gekauft werden... außer für den letzten Tag der Berlinale... und für den Friedrichstadtpalast... und das HAU... diese können ab dem ersten Vorverkaufstag erstanden werden. Und als wäre es nicht kompliziert genug, gibt es auch noch einzelne Vorstellungen, die ebenfalls gesonderten Vorverkaufsregelungen unterliegen. Aus dem simplen Grund, dass ich diese Woche noch arbeiten musste, sind mir für dieses Wochenende schon ein paar der begehrten Einlassberechtigungen durch die Lappen gegangen. Da hilft dann auch kein Heulen, da wird kurzfristig noch in der Warteschlange umgeplant. Und sollte gar nichts mehr klappen, kann man ja immer noch sein Glück an der Tageskasse versuchen - die Spannung dort ist einfach überwältigend.

Nach dieser vollgestopften Woche werde ich vermutlich für einen oder zwei Monate keinen Film mehr sehen können und nur bei dem Wort "Kino" kreichend zur Flucht antreten. Aber das ist es mir wert.

Schüss!